Intelligent. Innovativ. Effizient.

Mit einer P2G-Großanlage einen maßgeblichen Beitrag zur Energiewende leisten

Gasunie, TenneT und Thyssengas planen einen Elektrolyseur an einer leistungsfähigen Schnittstelle der Strom- und Gasnetze im Industriemaßstab.

Aus regenerativem Strom wird Grünes Gas!

Aus regenerativem Strom wird grünes Gas

Wir haben die Vision, eine intelligente und kosteneffiziente Sektorkopplung anzuschieben.

Die drei Netzbetreiber Gasunie, TenneT und Thyssengas kooperieren, um eine leistungsfähige Kopplung der Sektoren Energie, Industrie, Mobilität und Wärme zu ermöglichen. Dies soll in Form einer Power-to-Gas-Anlage erfolgen.

Wir haben das Ziel, ein konkretes Projekt (ELEMENT EINS) einer 100 MW-Power-to-Gas Anlage in planbaren Schritten umzusetzen.

ELEMENT EINS kann der erste Meilenstein für die Sektorkopplung werden und einen wesentlichen Beitrag zum Eintritt in eine Wasserstoffzukunft leisten!

Wir haben die Infrastruktur, um die Energiewende effizient umzusetzen.

Mit ELEMENT EINS gelingt ein wichtiger Schritt in Richtung Energiewende: Regenerativer Strom kann als grünes Gas transportiert und gespeichert werden. Die Gasinfrastruktur wird zu einem der wesentlichen Bausteine der Energiewende.

Was ist ELEMENT EINS?

Mehr Transportkapazität:

Die Anlage wird im Industriemaßstab leistungsfähige Strom- und Gas-Infrastrukturen koppeln – um die Gas-Infrastruktur als zusätzliche Transportmöglichkeit für „Grüne Energie“ nach Süden nutzbar zu machen. ELEMENT EINS ermöglicht die Verbindung von der Stromquelle über die Strom- und Gas-Infrastruktur bis zum Verbraucher. Dabei kann die Anlage stufenweise ausgebaut werden und damit an Erkenntnisgewinne angepasst werden.

Mehr Speichermöglichkeiten bedeuten mehr Sicherheit:

Regenerativer Strom kann effizient mit bestehender Technik in vorhandener Gasinfrastruktur gespeichert werden. Die zeitliche Entkopplung von Erzeugung und Verbrauch wird im Großmaßstab realisiert.

Mehr Entlastung für das Stromnetz:

Das Stromnetz wird von Engpässen bei hoher Windstromeinspeisung entlastet. Durch ELEMENT EINS können Überschussmengen sinnvoll genutzt und die Netzdienlichkeit großmaßstäblich plausibilisiert werden.

ELEMENT EINS signalisiert, dass die Energiewende durch den Einsatz von Innovationen gelingen kann und bestehende Infrastrukturen dafür effizient genutzt werden. Die Pilotanlage soll schrittweise ab 2022 ans Netz gehen und grünen Strom in Gas umwandeln, um so neue Speicherpotenziale für erneuerbaren Strom zu erschließen. Den Partnern geht es dabei um die umfassende Kopplung der Sektoren Energie, Verkehr und Industrie. So kann der in Gas umgewandelte Grünstrom nicht nur über bestehende Gasleitungen von der Nordsee ins Ruhrgebiet transportiert, sondern unter anderem auch über Wasserstoff-Tankstellen für Mobilität und über die Speicherung in Kavernen für die Industrie zur Verfügung stehen.

Wie funktioniert ELEMENT EINS?

Drei starke Partner für Innovation und technologischen Fortschritt:

Gasunie, TenneT und Thyssengas sind Motor für die Kopplung von Strom und Gas im Industriemaßstab.

Die Leitungsnetze aller drei Partner lassen sich an einem Standort in Ostfriesland effektiv koppeln. Die modular aufgebaute Elektrolyse-Großanlage (bis zu 100 MW) kann an der Schnittstelle leistungsfähiger Netze entwickelt werden.

Als vielversprechende Technologielösung lassen sich daran alle bisher offenen Punkte wie z.B. Vereinbarkeit mit volatiler Erzeugung, Konvertierungsmöglichkeit, Netzsteuerung, Speicherung, Entwicklung marktfähiger Strukturen, Netzdienlichkeit, Bereitstellung von Systemdienstleistungen und nicht zuletzt die Steigerung der Leistungsfähigkeit von Elektrolyseuren prüfen.

Die Infrastruktur bleibt zukunftssicher: Pipelines und Anlagen können grünes Gas aufnehmen. Von der erneuerbaren Erzeugung bis zum Verbraucher möchten wir regenerativen Strom als grünes Gas transportieren.

Damit gelingt der erste Schritt in die regenerative Wasserstoffwirtschaft!

Welche Unterstützung braucht die Power-to-Gas-Technologie?

Nichts kommt von selbst:

Bisher sind die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht geeignet, um Power-to-Gas zum kommerziellen Einsatz zu bringen. Ohne Unterstützung durch die Politik kann ELEMENT EINS nicht realisiert werden:

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